MUSIKREISEN
 

Musikreise 2016

Am 23. September um 12 Uhr wurde das Gepäck eingeladen und unser Chauffeur liess die Kupplung springen. Einige waren bereits wohl gestärkt mit einem leckeren Brunch, ansonsten gab es für die Hungrigen eine Zwischenverpflegung im Bus. Alle waren gespannt, wo die Musikreise dieses Jahr hinführen würde, doch das Ziel blieb uns bis zur Ankunft verschwiegen. Der erste Halt folgte beim Luzerner Kantonsspital, wo wir interessante Informationen bekamen und spannende Einblicke in deren Rettungsdienst gewinnen durften. Mit einem kleinen Pflasterset als Souvenir konnte nichts mehr schiefgehen. Nun waren wir vollständig für unsere Reise gewappnet und konnten im Fall der Fälle sogar selbst Blessuren verarzten.

Unsere Fahrt ging weiter in Richtung Westen und führte uns immer ferner in die Romandie. Als wir unsere Blicke vom Bus aus über die schöne Landschaft des Juragebirges wandern liessen, stieg die Neugier in uns noch mehr und es kamen bereits erste Spekulationen über die Reisedestination auf. Die Fahrt zögerte sich heraus, bis wir schliesslich auf dem Chasseral, einer der höchsten Erhebungen im Berner Jura, ankamen. Dort hiess es zuerst einmal «Beine vertrampen» und die weitreichende Aussicht geniessen. Wer weiss, wenn der Hochnebel nicht gewesen wäre, hätten wir Amden vielleicht zuwinken können. Bei einem feinen Nachtessen, einem Glas Wein oder einer Stange Bier, prosteten wir auf das gemütliche Beisammensein.

 

Käse, Wein und Seen

Bei einer Wanderung vom Chasseral bis nach Saint Imier durften wir am nächsten Tag die Sonne und das schöne Wetter erneut geniessen. In Saint Imier wurden wir von einer Rundführung durch die Käserei von dem bekannten «Tête de Moine» überrascht. Die informative und spannende Präsentation rund um die Produktion des «Tête de Moine» fand ihren krönenden Abschluss in der Degustationshalle, wo der beliebte Käse mit einem Glas Wein auch probiert werden konnte. 

Von Saint Imier führte unsere Reise weiter nach Murten. Dort bestiegen wir das Schiff und liessen uns von den Wellen über die drei Seen Murtensee, Bielerseee und Neuenburgersee tragen. Zusätzlich verspeisten wir ein wunderbares Abendessen, welches frisch auf dem Schiff zubereitet wurde. Auch wenn der Schiffskoch keine frischen Fische aus den drei Gewässern auftischte, war der Stroganoff ein Genuss und wir konnten den Abend noch gemütlich ausklingen lassen.

Die Zeit verging wie im Flug und es hiess schon bald  wieder Koffer packen. Bei einem Zwischenhalt und Mittagessen in Balpbach, nahmen wir unsere Instrumente und durften die Gäste musikalisch unterhalten.

 

Adieu Westschweiz

Das «Tüpfchen auf dem i» bei unserem Besuch in Balpbach war das Dessert. Schon seit Jahren verfolgen wir nämlich an der Musik-HV das Ritual «Nidelschwingen». Diesen gibt’s dann natürlich mit Meringue nach dem Hauptgang. In Balpbach bekamen wir als Nachspeise ebenfalls Meringue mit Rahm, jedoch so viel, dass man eine Portion kaum zu zweit essen konnte. Schade, dass wir die Resten nicht mit nach Hause nehmen durften, dann hätten wir uns das «Nidelschwingen» an der nächsten HV möglicherweise ersparen können. 

Unser Chauffeur brachte uns schliesslich gesund und wohlauf zurück in unsere Heimat, wo wir zuhause von den aufregenden Erlebnissen berichteten und uns von der Reise erholen konnten.

Bildergallerie Vereinsausflug 2016

Die Musikgesellschaft Amden war am Wochende vom 23. - 25. September 2016 auf einem Vereinsausflug in die Westschweiz. Wir genossen drei wunderschöne Tage an abwechslungsreichen Orten und haben die ohnehin schon wunderbare Kameradschaft auf ein neues Rekordhoch gepflegt. Impressionen dazu gibt es hier:

 

https://www.facebook.com/mgamden/photos/?tab=album&album_id=1463812726968116




Musikreise 2012

Die Musikreise 2012 beginnt bei der AWA-Garage in Amden. Auf der Einladung zur Musikreise ist zu entnehmen, Treffpunkt um 7:00 Uhr.

Die Musikgesellschaft verlädt also ihr Gepäck und nimmt im Car ihre Plätze ein.

Nach einer kurzen Begrüssung von Kari Büsser und Buschaffeur Peter Widmer fährt der Bus los in Richtung Arvenbühl, wendet allerdings im Vorderdorf und kehrt zum Busdepot zurück.

 

Wie der Einladung zu entnehmen war, ist die AWA-Garage nur der Treffpunkt, keineswegs aber der Abfahrtsort des Cares. Alle Musikantinnen und Musikanten durften ihr Gepäck wieder ausladen, das nötigste einpacken und dann ging es zu Fuss und mit dem Sessellift weiter.

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet im Holzstübli erreichten wir den nächsten Zwischenhalt bei dem wir einen Apéro, gesponsort von Kari Gmür, einnehmen durften.

Weiter führte uns den Weg ins Toggenburg, genauer nach Unterwasser, zu unserer Unterkunft für die erste Nacht.

Nach ruhigen eineinhalb Stunden, die jeder für sich nutzen durfte begaben wir uns auf den Chäserrugg. Im Bergrestaurant genossen wir einen gemütlichen Abend untereinander mit Abendessen, Spiel und Spass.

 

Am Samstagmorgen durften wir nun endgültig den Bus der AWA besteigen.

Unsere Fahrt führte uns nach Berlingen wo in das Rhein-Schiff in Richtung Schaffhausen einsteigen durften.

Während der Fahrt auf dem Rhein durften wir unser Mittagessen einnehmen und die herrliche Landschaft geniessen.

 

In Schaffhausen nahm uns Peter Widmer in Empfang und chauffierte uns sicher nach Hallau, wo wir dann die Unterkunft für die zweite Nacht auf einem Berghof einnahmen.

 

Für einen angeblichen Fototermin in Hallau zogen alle Musikantinnen und Musikanten das Polo-Shirt an.

In Hallau erwartete uns dann aber die grosse Überraschung, denn aus dem Fototermin wurde plötzlich ein kurzer Auftritt für die Gäste der Hallauer Herbstsonntage.

Hinter dem Rücken aller Mitglieder der Musikgesellschaft Amden wurden deren Instrumente mit nach Hallau geliefert.

 

Damit aber noch nicht genug. Nach einer gemütlichen Kutschenausfahrt am Sonntagmorgen und einem ausgiebigen Frühstück präsentierte uns das Reise-OK unsere Uniformen, damit wir an der Parade in Hallau mitlaufen konnten.

Auch mit diesem Vorhaben überraschte uns das Reise-OK sehr.

Am Anschluss an die Festparade in Hallau machte sich die Musikgesellschaft Amden mit Peter Widmer auf den Nach-Hause-Weg. Mit einem Halt in Schaffhausen und einem Abendessen direkt am Rheinfall erreichten wir dann um ca. 19:30 Uhr das Busdepot in Amden.

 

Die Musikgesellschaft Amden bedankt sich ganz herzlich beim Reise-OK für die tolle Musikreise 2012 und freut sich bereits jetzt auf den nächsten Ausflug.

 

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